Flagge Malawi

MALAWI

Informationen von A - Z

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 02.03.2008

Die Informationen beziehen sich auch auf Erfahrungen, die wir bei unserer individuellen
Reise (2006) gemacht haben. Diese lassen sich unter Umständen nicht verallgemeinern.
Aktuelle Informationen finden sich auch in den entsprechenden Internetforen:       
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Aktuelle Lage  / Sicherheit

JAN 2008

Links

FEB 2006

Allgemeines zu Land und Leuten

AGLL

Literatur  / Landkarten

SEP 2006

Anreise  / Fähr- bzw. Flugverbindungen

ARFV

Mobilfunk / Telefon

SEP 2006

Einreise  / Zollformalitäten / Strafrecht

JAN 2008

Nützliches (Notfallnummern, Wetter, Uhrzeit, Strom,....)

JUL 2006

Geld

SEP 2006

Übernachtung  / Camping

SEP 2006

Gesundheit / Medizinische Hinweise

JAN 2008

Verkehr  / Straßen  / Maut

SEP 2006

GPS  / Orientierung / Navigation

SEP 2006

Versicherungen

SEP 2006

Haustiere

HSTR

Versorgung

SEP 2006

Leihwagen

SEP 2006

 

 

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Aktuelle Lage /
Sicherheit
 




l
31.01.2008: Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes
 

Kriminalität

Malawi verzeichnet einen Anstieg der Kriminalität, auch gegen Touristen (Diebstahl, Einzelfälle von Gewaltanwendung). Hiervon sind vor allem die Städte Lilongwe, Blantyre und die Touristenziele Senga Bay, Nkhata Bay und Cape Maclear betroffen. Reisenden wird empfohlen, abendliche Spaziergänge, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit und Nachtfahrten, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden. Autofenster und –türen sollten immer, vor allem bei verkehrsbedingtem Halt (Ampel, Kreuzungen, Einfahrten) verriegelt sein, um Überfällen entgegenzuwirken. 

Reisen über Land

Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, dagegen privat betriebene Minibusse und die sog. "Stagecoach"- Busse, die für Überlandfahrten eingesetzt werden. Die Sicherheitsstandards der Busse sowie die Fahrweise der Busfahrer sind bedenklich, so dass es immer wieder zu schweren Unfällen kommt. Überlandfahrten bei Dunkelheit bergen generell erhöhte Unfall- und  Überfallrisiken in sich. Vorsicht ist auch vor sogenannten „tour-guides“ geboten, die ihre Dienste als Reiseleiter anbieten.


Ohne Kenntnisse in der englischen Sprache gestaltet sich eine Reise in Malawi schwierig.

Von Dezember bis April ist Regenzeit, was das Fortkommen auf ungeteerten Straßen schwierig macht.

 



Anreise /
Fährverbindung /
Flugverbindung

 




 



Einreise /
Zollformalitäten
 

 

1)   Offizielle Bestimmungen des Auswärtigen Amtes (Stand: 31.01.2008)


l
Pass / Visa:

Deutsche Staatsangehörige benötigen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen kein Visum zur Einreise nach Malawi.
Weitere Informationen erteilt die malawische Botschaft .

Flugreisende müssen in der Regel ein Rückflugticket vorlegen.

Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, für Kinder ab 7 Jahren ist ein Lichtbild erforderlich.

l Zollvorschriften / strafrechtliche Bestimmungen / Sonstiges:

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist verboten.

Das Ausführen von bis zu 3.000 Malawi Kwacha (ca. 20 €) pro Person ist gestattet

Bei Ausreise per Flugzeug sind am Flughafen 30 US-Dollar Flughafensteuer in bar zu zahlen.

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit geahndet. Die Todesstrafe wird verhängt, aber seit 1994 nicht mehr vollstreckt.

Homosexuelle Praxis unter Männern wird mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet.

l Einreise mit einem in einem Nachbarland zugelassenen  Mietfahrzeug:

Der Vermieter muss schriftlich die Erlaubnis zur Einreise nach Malawi abgegeben haben und die erforderlichen Unterlagen bereit halten.
Eine entsprechende Erlaubnis dürfte allerdings eher die Ausnahmen bleiben.
Die Einreisekosten betragen zur Zeit:

1200 MWK für das TIP (Temporary Import Permit), nur in Kwachas zu zahlen, die allerdings an den Grenzen zum Teil nicht erhältlich sind (siehe Infos Route 01)

2500 - 5500 MKW (je nach Verhandlungsgeschick und Wochentag) für die Versicherung (1 Monat, kann teilweise auch in USD gezahlt werden, allerdings sehr schlechter Kurs!)

 

Vom Auswärtigen Amt gibt es diese Reiseinformationen auch als PDF-Datei

 

2)   Unsere persönlichen Erfahrungen beim Grenzübertritt über Chipata (2006)


Für Personen, die kein Visum brauchen, gibt es keine Besonderheiten (Passkontrolle, Eintrag der Daten in ein Buch).

Für die Einreise mit einem nicht malawischen Fahrzeug bitte Folgendes beachten:

Zu allererst benötigt man malawische Kwachas, diese sind jedoch an der Grenze nicht erhältlich, weil es keine Wechselstube gibt.
Das ist das erste Problem.
Das heißt, man muss sich vorher in Chipata (Zambia) welche besorgen. Die gibt es aber dort nicht auf der Bank. Entweder wechselt man von anderen zurück kehrenden Reisenden auf dem Campingplatz "Mama Rula's" in Chipata, oder man lässt sich von der dortigen Managerin die Adresse eines indischen Shopinhabers geben (!?!), der ist natürlich sonntags nicht erreichbar)

Zurück zur Grenze.
Der nächste Schritt ist die Beantragung eines "Temporary Entry Permit". Dieses kostet 1200 MKW (Stand: AUG 2006).
Nun ist der Grenzübergang offen. Jetzt gilt es, die fällig Pflichtversiche-rung für das Auto abzuschließen. Eine Agentur ist 100 m nach der Grenze. Die Betrag ist hier allerdings extrem hoch, in unserem Fall 5500 MKW (entgegen der vorherrschenden Informationen kann man den Betrag auch in USD zahlen, allerdings zu einem sehr schlechten Kurs).
Wesentlich billiger bekommt man die Versicherung in Chipata (natürlich nicht am Sonntag) oder in Lilongwe, aber da wäre man bereits 120 km illegal durchs Land gefahren und hätte wahrscheinlich bei der nächsten Polizeikontrolle große Probleme.

 



Geld
 




l Währung:

Malawischer Kwacha (MWK)

l Wechselkurs: (Stand August 2006 bei Kreditkartenabhebung)
 

1,00

=

176,50

MWK

1000,00

MWK

=

5,76

l Zahlungsmodalitäten:

Hinweise des AA vom 31.01.2008:
Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist möglich, die Mitnahme von Reiseschecks in US-Dollar wird empfohlen. Reiseschecks können lediglich in den größeren Städten eingelöst werden, ansonsten ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Unsere persönlichen Erfahrungen:
Die einfachste (und vielleicht beste) Möglichkeit der Bargeldbeschaffung ist die Abhebung per Kreditkarte an den Bankautomaten, die in jedem größeren Ort vorhanden sind. Bei den Geräten der Stanbic-Bank ist die Menüführung sogar auch auf deutsch(!).
Bargeldumtausch (z. B. €) bietet sich in speziellen Wechselstuben an (z. B. neben dem Shoprite in Lilongwe)
Im nicht touristischem Bereich (Geschäfte, Tankstellen, usw.) ist ausschließlich Barzahlung möglich. Campingplätze und Hotels nehmen meist auch USD. Parkeintritte werden nur in USD berechnet. In diesen Fällen gilt, dass man alle Beträge möglichst passend haben sollte, es fehlt immer an Wechselgeld.

l Gängige Banknoten:

 

 



Gesundheit / Medizinische Hinweise
 




l 31.01.2008: Hinweise des AA:

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt außerdem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B. Bei häufigeren oder längeren Reisen im Land und unter einfachen Bedingungen ist eine Typhusimpfung sinnvoll. Die vorbeugende Impfung gegen Tollwut ist bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Buschwanderungen, Jogging, Hundebesitzer u. a.) zu empfehlen.

Geschlechtskrankheiten und insbesondere HIV / AIDS sind im Lande weit verbreitet und eine Gefahr für alle, die diese Infektionsrisiken eingehen. Der Gebrauch eines Kondoms ist unverzichtbar.

Bilharziose, eine Wurmerkrankung, die beim Waten und Baden im larvenverseuchten Wasser über die Haut übertragen wird, findet sich im Malawisee relativ häufig. Infektionen bei Europäern nach Bad im Malawisee sind daher nicht selten.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes oder Flaschenwasser und frisch zubereitete Speisen, nichts Aufgewärmtes) kann das Durchfallerkrankungsrisiko gesenkt werden.

Konsequenter Mückenschutz durch bedeckende Kleidung, Repellentien und Moskitonetz ist die Grundlage der Malariavorbeugung. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Der Standard der medizinischen Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen. Bei Verkehrsunfällen außerhalb der Städte ist die Notfallversorgung nicht gesichert. Ein Auslands-Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.

 



GPS / Orientierung
 




Die Ausschilderung ist meist zufriedenstellend. Kleinere Ort werden aber oft namentlich nicht genannt.
Auf Pistenstrecken und auch vor allem in Nationalparks kann die Orientierung  schwierig werden. Dort wird die Verwendung eines GPS-Gerätes empfohlen.

 



Haustiere
 




 



Leihwagen
 




Es gibt in Malawi etliche einheimische Mietwagenverleiher. Die Aufstellung findet man in dem angegebenen Reiseführer. Allerdings sind darin etliche Adressen nicht mehr aktuell.

Von den international bekannten Firmen konnte nur ein Angebot von AVIS ermittelt werden. Es enthält allerdings Mietbedingungen, die für einen längeren Aufenthalt unakzeptabel sind. So gibt es z. B. kein freies Kilometerkontingent, so dass jeder Kilometer mit über einem Euro berechnet wird, mit der Folge, dass gerade bei einer längeren Urlaubsreise ein unkalkulierbarer, extrem hoher Gesamtpreis entstehen kann.

Mietwagen in den südlichen Ländern Afrikas (Südafrika, Namibia) stehen zu günstigen Bedingungen in ausreichender Zahl zur Verfügung. Allerdings verweigern die Verleihfirmen normalerweise die Erlaubnis zur Weiterreise nach Malawi.

In Lusaka / Zambia verleiht die Firma 4x4hireafrica leere oder voll ausgerüstete Geländewagen mit der Erlaubnis zur Weiterfahrt nach Malawi. Allerdings sind die Mietpreise fast doppelt so hoch wie die Angebote z. B. in Namibia.

Für weitere Informationen: Siehe Reisebericht ZAMBIA

 



Links
 




(Siehe Extraseite)



Literatur /
Landkarten
 




l Literatur:

ZAMBIA / MALAWI 
von Ilona Hupe und Manfred Vachal (6. Aufl. 2004, Hupe-Verlag, 24,90 €)

Sehr umfangreicher und insgesamt empfehlenswerter Reiseführer, der beide Länder von ungewöhnlich vielen Aspekten her betrachtet.
Dadurch besteht aber manchmal die Gefahr einer gewissen Unübersichtlichkeit, vor allem, wenn Angaben zu gleichen Orten auf verschiedenen Seiten stehen.
Der Hinweis "mit allen GPS-Punkten" kann so nicht akzeptiert werden.

l Landkarten:

MALAWI, 1 : 900 000
Mäßig brauchbare Übersichtskarte. Straßenbezeichnungen in den Stadtplänen zum Teil veraltet.

Entsprechende TPC-Karten, die normalerweise immer eine Empfehlung sind,  waren im Frühjahr 2006 nicht (mehr?) erhältlich.

Für die Anwender der Quo Vadis Software gibt es die Karten-CD-ROM SAMBIA / MALAWI

 

 

 




Mobilfunk
Telefon
 




l
Vorwahl Festnetz Malawi:

k. A.

l Mobilfunk:

Es haben nicht alle deutschen Netzbetreiber Roamingabkommen mit Malawi.
Mobiltelefone, die z. B. das D1-Netz nutzen, funktionieren in Malawi nicht (Stand: 2006).
Es konnten deshalb auch keine Erfahrungswerte über die Abdeckung des malawischen Mobilfunknetzes gewonnen werden.

In  abgelegenen Gebieten  ist auf jeden Fall nur die Verwendung von Satelliten-Telefonen möglich.

 



Nützliches
 




l ADAC-Notrufnummer:

(k. A.)
 

l ADAC-Partnerclub:

(k. A.)
 

l Elektrizität:

Das elektrische System basiert auf 220/240 Volt Wechselstrom mit einem
britischen 3-Stift-Stecker. Andere Geräte benötigen einen Adapter.
 

l Deutsche Botschaft in .:

.
 

l Ladenzeiten:

.
 

l Wettervorhersage für ..:
 

LILONGWE    


l Zeitunterschied zur BRD:
 

Sommerzeit: +/- 0 Winterzeit: (k.A.)

 

 



Übernachtung /
Camping
 




(Siehe Extraseite)



Verkehr
Straßen
Maut
 




l Besondere Verkehrsregeln:

Linksverkehr!

l Straßenzustand / Verkehrsaufkommen:

In Lilongwe herrscht zum Teil  sehr dichter Stadtverkehr, es wird weitgehend  diszipliniert gefahren.
Auf den Überlandstrecken gibt es relativ wenig Privatfahrzeuge. Hauptgefahr geht hier vor allem von den Lastwagen, Bussen und Sammeltaxis aus, die meist mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern die ungezählten Radfahrer, die links und rechts der Straße in beliebiger Richtung unterwegs sind.

l Maut:

.

 

 



Versicherungen

 




l KFZ - Versicherung für ein eingeführtes Fahrzeug

2500 - 5500 MKW (je nach Verhandlungsgeschick und Wochentag)
1 Monat, kann teilweise auch in USD gezahlt werden, allerdings sehr schlechter Kurs! -
Siehe Infos Route 01

 



Versorgung




l Treibstoff:

Die Treibstoffversorgung auf den Überlandstrecken ist normalerweise ausreichend. Beim Befahren längerer Pistenstrecken können Zusatztanks oder Kanister notwendig sein.
Dieselpreis im AUG 2006: ca. 146 MWK / Liter

l Sonstiges.

Die Versorgung mit Lebensmitteln entspricht in keiner Weise den europäischen Maßstäben, einzig in Lilongwe, Blantyre und Mzuzu gibt es ein halbwegs entsprechendes Angebot. Die Preise sind insgesamt unerwartet hoch.
Ansonsten gibt es zwar in den Orten meist mehrere Supermärkte (Peoples, Metro, ...) die Warenangebote sind aber oft mehr als bescheiden, manchmal sogar skurril, wenn im Kühlregal z. B. ein Stück bereits leicht grüner Käse, dafür aber 200 Packungen irische Butter(!) liegen.

 

 

 

 

 

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Allgemeines zu
Land und Leuten

 




 
 

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