Flagge Albanien

ALBANIEN

Route 04

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 28.08.2007

   Routenskizze

Elbasan – Thermalquellen – Cërrik – Devollit-Tal (*) - Ura-Vajgurore – Berat (*)

Grundsätzliches:
Die Route stellt eine vermutlich äußerst selten in Anspruch genommen Direktverbindung zwischen Elbasan und Berat dar. Sie verläuft großenteils im lieblichen, breiten Flusstal des Devollit. In dieser ausgesprochen fruchtbaren Gegend liegen zahllose für uns namenlose kleine Dörfer. Zwischen Cërrik und Koçove handelt es sich eine Schotterpiste, die auch nicht wesentlich schlechter befahrbar ist als manche Teerstraße. In dem Bereich, in dem die Straße das Flusstal verlässt (um Drizë herum) ist der Weg allerdings nur einspurig und zum Teil sehr steil. Trotzdem dürfte ein robustes Fahrzeug genügen.

Code

GPS ( N / E )

Beschreibung

 

AB04-01

41° 06,776
20° 04,922

(Bazaar-Tor)

Elbasan,  (siehe Route 03)
Auch in Elbasan gibt es wieder keinerlei Ausschilderung, die uns den Weg aus der Stadt erleichtern könnten.

 

 

AB04-02

41° 06,673
20° 04,917

Kreuzung
genau südlich unterhalb des Bazaartores. Hier verlassen wir die Stadt Richtung Süden und überqueren kurz darauf die Bahngleise
 

 

AB04-03

41° 06,287
20° 04,906

Überquerung der Eisenbahn
kurz danach Brücke über Shkumbin
 

 

AB04-04

41° 03,368
20° 03,164

Abzweig Thermalquellen
Hier geht es nach links, also östlich, zu einem Abstecher zu stark schwefelhaltigen Thermalquellen. Leider hat man aus diesem Geschenk der Natur nicht nur nichts gemacht, sondern auch noch dafür gesorgt, dass es möglichst unattraktiv bleibt. Doch der Reihe nach.
Wir folgen zunächst dem Teersträßchen bis zu einer weitere Kreuzung (GPS: 41° 02,483 / 20° 04,224) und biegen hier wieder links ab.
Kurze Zeit später geht es an einem ehemals feudalen Hotelgebäude aus den 30-er Jahren vorbei. Spätestens ab hier ist der starke Schwefelgeruch in der Luft unüberriechbar. Die öffentlich zugänglichen Badebecken liegen etwa 500 Meter weiter die Straße hinauf. Leider bildet sich hier ein armseliges Bild: Die Bachläufe und die darin enthaltenen natürlichen Kuhlen, in denen sich das heiße Wasser sammelt, sind total vermüllt. Das hindert die Einheimischen allerdings nicht vor deren Nutzung. Ein paar Häuser oberhalb des Flussbettes haben zwar ihre eigenen „Badeanstalten“ errichtet, in denen man sich gegen Gebühr Steinwannen volllaufen lassen kann, doch auch dieses Ambiente verleitet nicht unbedingt zum Verweilen.

Zurück zur Hauptstraße.
 

AB04-05

41° 01,453
19° 59,389

Cërrik
links abbiegen, ab hier beginnt die Schotterstraße
 

 

AB04-06

40° 59,662
20° 01,226

Kreuzung in einem Ort
rechts auf eine schlechte Straße abbiegen
 

 

AB04-07

40° 59,285
20° 00,722
 

Q

Brücke
Ab hier folgt man nun dem lieblichen Flusstal des Devollit (*).
Ab und zu begegnet man einem Pferdekarren und noch seltener einem klapperigen Mercedes.

Zum Fluss hin führen immer wieder Feldweg, an deren Ende sich sicher Übernachtungsplätze finden lassen.
 



AB04-08

40° 55,670
19° 59,882

Mollas (170)
kleiner Ort mit sehr malerischem und interessanten Donnerstags-Markt.
Von italienischen High Heels (die die moderne albanische Frau im Übrigen auch im unwegsamsten Gelände tapfer trägt) bis zum frisch Geschlachteten gibt es hier alles

     
   
 

 

AB04-09

40° 53,252
19° 58,647

Salitë
 

 

AB04-10

40° 52,257
19° 57,806

Brücke
Bald wird der Weg einspurig und führt dann einige Zeit später sehr steil und auf sehr schlechtem Untergrund den Berg hinauf
 

 

AB04-11

40° 51,375
19° 56,003

Passhöhe
 

AB04-12

40° 50,679
19° 55,903

Ort (Dricë ???)
In der Umgebung sind die vielen kleinen Förderstationen auffällig. Vermutlich wird hier in geringen Mengen Erdöl gefördert. Die Straßenqualität ist weiterhin sehr schlecht.
 

 

AB04-13

40° 49,361
19° 54,887

Kreuzung
Wir biegen links ab, die Teestraße beginnt wieder
 

 

AB04-14

40° 48,348
19° 54,706

Koçovë
 

 

AB04-15

40° 48,079
19° 54,622

Koçovë, Kreuzung
rechts abbiegen
 

 

AB04-16

40° 46,423
19° 52,730

Ura Vajgurore
Wir treffen auf die Verbindungsstraße Fier - Berat und biegen nach schräg links hinten ab, also noch vor der Brücke
 

 

AB04-17

40° 42,000
19° 57,657
(
ca.)

Berat (*)
Die Brücke über den Seman war MAI 05 wegen umfangreicher Reparaturarbeiten gesperrt, so dass das südlich des Flusses liegende Stadtviertel Gorica nur zur Fuß erreichbar war.
Es gibt zwei Sehenswürdigkeiten in Berat, die Burganlage und das alte Stadtviertel Mangalem (in der Nähe der Fußgängerbrücke), dessen meist weiße Häuser mit den vielen Fensteröffnungen zu dem bekannten Bild „Berat – Stadt der tausend Fenster“ geführt hat.
Zu der Burg gibt es nur eine Auffahrt (östlich des Berges, beschildert). Es handelt sich allerdings um eine schmales, sehr steiles und aus rutschigen Natursteinen angefertigtes Sträßlein. Die westliche Variante, die in den ansonsten sehr genauen BRADT-Stadtplänen (siehe Literatur) verzeichnet ist, existiert in der angegebenen Form nicht.
Die Burganlage ist im Grunde ein Stadtviertel für sich mit zahlreichen Kirchen z. T. noch aus dem 13. Jh. Sehr schöner Blick auf das Flusstal.

      
   
 

 

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