Flagge Albanien

ALBANIEN

Route 02

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 01.09.2007

        Shkodër – Höhenstraße Qyrsac bis Fushë Arës (*) –
Höhenstraße Fushë Arës bis Rubik (*) – Fushë Krujë – (ggf. Krujë * ) – Durrës

Grundsätzliches:
Hauptsehenswürdigkeit dieser Route ist die Fahrt durch die beeindruckend malerische Gebirgslandschaft im Landesinneren. Allerdings ist gerade die Straße bis Fushë Arës zum Teil extrem schlecht, so dass man nur langsam und mühsam vorwärts kommt. Die Rückfahrt entlang dem ebenfalls beeindruckenden Tal des Fani i Madh bzw. Fani i Vogël bietet eine insgesamt bessere Straße.
Die neue Schnellstraße an der Küste ist gut ausgebaut, allerdings nur zweispurig.

Code

GPS ( N / E )

Beschreibung

 

AB02-01

42° 03,664
19° 30,760

Shodër (siehe Route 01)
Wie verlassen die Stadt auf guter Teerstraße in leicht südöstlicher Richtung
 

 

AB02-02

42° 01,913
19° 30,192

151

 

Abzweig
Richtung Süden erreicht man nach ca. 30 km den beliebten Strand von Velipojë. Diese Gegend wird im erwähnten Reiseführer aufs Malerischste beschrieben. Die Wirklichkeit schaut allerdings - zumindest in den Sommerferien - leider ganz anders aus: es ist schlicht gesagt die Hölle los.
Mit dem Auto kommt man gar nicht erst in die Nähe der Strände, es ist alles durch die Polizei weiträumig abgeriegelt. Parken kann man in den Innenhöfen geschäftstüchtiger Grundbesitzer und dann mit Sack und Pack über die verstopften Zufahrtsweg dem schattenlosen Strand entgegeneilen, wo schon Millionen andere auf einen warten.
 

 

AB02-03

41° 58,975
19° 32,514

Abzweig
Wir verlassen die Hauptstraße nach Osten und erreichen nach kurzer Zeit Qyrsac.
Dann beginnt die relativ gute Straße über den Pass Qafa e Laçit
 

 

AB02-04

41° 59,069
19° 45,440

Passhöhe
links und rechts malerische Ausblicke in die verschiedenen Täler. Danach geht es wieder bis zu einem Fluss hinunter. Dieser wird auf einem dreigeschossigen Viadukt überquert. Die anschließende Auffahrt bietet Serpentinen fast wie beim Stilfser Joch. Auf der nächsten Höhenlage angekommen, beginnt eine extrem schlechte Straße, die kaum mehr als ehemalige Teerstraße erkennbar ist. Kçirë begrüßt einen mit einem zerstörten Krankenhaus, der eigentliche – sehr trostlose - Ort kommt einige Zeit später.
Weiter auf sehr schlechtem Weg bis zu einem Stausee kurz vor Puke

                       
 

 

AB02-05

42° 02,797
19° 53,868

Puke
Alle Versorgungsmöglichkeiten, ab hier brauchbare Straße
 

 

AB02-06

42° 03,117
19° 59,506

Abzweig
Fushë Arës würde noch etwa 3 km weiter östlich liegen. Wir biegen aber hier nach Süden ab.
Herrliche Straße entlang dem
Fani i Madh.
 

AB02-07

41° 57,854
20° 00,422

schmaler Tunnel
Danach beginnt in vielen Kurven die nächste Auffahrt bis zu einer
 

 

AB02-08

41° 52,704
19° 59,352

Passhöhe (ca. 630 m)
Wunderschöne Höhenstraße, tief unten begleitet uns der Fluss
 

 

AB02-09

 

erneute Passhöhe (ca. 670 m)
 

 

AB02-10

41° 46,515
19° 51,568

Abzweig Prëshen
rechts abbiegen
 

 

AB02-11

41° 42,002
19° 43,535

Brücke
Hier würde es sich anbieten, auf die andere Flussseite wechseln, doch die Brücke ist durch Boller für größere Fahrzeuge gesperrt
 

AB02-12

41° 41,359
19° 42,085

Kreuzung
Wir treffen auf die alte Küstenstraße und setzen den Weg nach Süden fort
 

 

AB02-13

41° 39,440
19° 42,298

Kreuzung
rechts abbiegen zur neuen Schnellstraße. Man kann aber auch noch ein Stück weiter nach Laç fahren und dann wechseln
 

 

AB02-14

41° 40,480
19° 40,448

Kreuzung
Wir benutzen die Schnellstraße nach Süden bis zum Abzweig
 

 

AB02-15

41° 28,703
19° 42,754

Fushë Krujë

Wir verlassen die Schnellstraße.
Wenn  man nicht die Route 11 befährt, empfiehlt sich von hier aus ein Abstecher nach
Krujë
(GPS 41° 30,592 - 19° 47,623; Parkplatz Bazaar-Straße).
Ansonsten biegt man rechts Richtung
Durrës ab.
 

 

AB02-16

41° 23,589
19° 39,468

Vorë
die einzige Autobahn des Landes erreichen. Nun geht es in flotter Fahrt (Achtung: Radarkontrollen) bis
 

 

AB02-17

41° 18,564
19° 26,790

(Parkplatz am Torre)

 

Q

 

Durrës
Zweitgrößte Stadt, bedeutender Handelshafen. Das Auge des Betrachters wird vom Stadtbild wenig verwöhnt. Ob die wenigen Sehenswürdigkeiten (Stadtmauer, Amphitheater) einen Besuch lohnen, mag dahin gestellt sein.

Südlich der Stadt erstreckt sich ein langer, empfehlenswerter Sandstrand, der zum Teil auch befahren werden kann (siehe Fotos). Er bietet sich unter Umständen auch als Übernachtungsplatz an. Fairerweise wird man in dem Hotel, vor dem man sein Wohnmobil abstellt, auch das Abendessen einnehmen. Dann ist auch die Toilettenfrage geklärt.
(Beispiel: Hotel HOTI, Zufahrt zum Stand bei GPS:
41° 16,710 / 19° 30,880)

          
 

 

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