Flagge Albanien

ALBANIEN

Route 01

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 28.08.2007


(Routenskizze folgt)
Hani i Hotit (Grenze) – Koplik – Shkodër

Grundsätzliches:
Straße in schlechtem Zustand von der Grenze bis Durres.

Code

GPS ( N / E )

Beschreibung

 

AB01-01

42° 19,880
19° 25,328

Hani i Hotit (Grenzübergang)

Die erste Handlung an der Grenze ist, dass wir mit dem Fahrzeug zwecks Desinfektion durch eine undefinierbare Brühe fahren müssen (Kosten je nach Fahrzeuggröße 100 -500 LEK (oder großzügig aufgerundet 1 – 5 €)

2007 nicht mehr aktuell

Anschließend werden wir auffällig freundlich begrüßt und im Land willkommen geheißen, vor allem, nachdem bekannte ist, dass wir hier tatsächlich Urlaub machen wollen (und nicht wie die Meisten möglichst schnell Richtung Griechenland weiterdüsen).
Die Einreise kostet pro Person 10 €, für den Fahrzeuglenker wird eine Sichtkarte ausgefüllt. Anschließend geht es in einen anderen Raum, in dem eine Bescheinigung für das Fahrzeug erstellt wird. Damit sind die Formalitäten erledigt.

Achtung: Bei der Ausreise werden weitere Gebühren erhoben!    2007 nicht mehr aktuell

Achtung: Es gibt keine Möglichkeiten, an der Grenze Geld zu wechseln (die Gebühren werden deshalb normalerweise in € erhoben).

 Die bereits ab dem montenegrinischen Tuzi sehr schlechte Straße findet auch in Albanien ihre Fortsetzung. Sicher auch ein Zeichen für die jahrzehntelange Isolation des Landes, die eine bessere verkehrstechnische Anbindung an die Nachbarländer nicht erforderte.
 

 

AB01-02

42° 12,653
19° 26,258

(Bank)

Koplik
Erster größerer Ort, erste Geldwechselmöglichkeit (in einem unscheinbaren Hinterzimmer eines Büros mit der Aufschrift „Western Union“, schräg gegenüber von „ALPTELECOM“.
Umwechslungskurs 1 € = 124 LEK (Mai 05).
 

 

AB01-03

42° 03,664
19°30,760

(Platz der 5 Helden)

 

Shkodër
Die erste große Stadt auf albanischem Boden bietet wenig für das Auge (siehe Fotos).
Die breiten Straßen säumen ungezählte Wohnblocks im sozialistischen Stil der 50-er Jahre, inzwischen allerdings meist in einem erbärmlichen Zustand.
Straßenschilder gibt es nicht (wie im Übrigen im ganzen Land), so dass man sich bei der Orientierung grob auf die Himmelsrichtung verlassen muss.
Einzige Sehenswürdigkeit aus unserer Sicht ist die Burganlage: Abzweig schräg gegenüber eine API-Tankstelle (GPS: 42° 03,112 / 19° 29,743), wir folgen dem schlechten Weg hinauf, in einer Rechtskurve geht es über eine schmale Brücke, dann bergauf bis zum Parkplatz (keinesfalls weiter, keine Wendemöglichkeit). Eintritt 200 LEK / Person. Der Besuch ist auf jeden Fall wegen seiner Aussicht auf Shkodër (siehe Fotos), den Inlandsee und das südlich gelegene Schwemmland lohnend.

Am Fuß der Burg kann man über eine schmale Eisenbrücke (siehe Foto) die südliche Uferstraße des Inlandsees erreichen. Eine Fahrt lohnt kaum, die Straße ist sehr schlecht, der See am Ufer vermüllt und ohne attraktive Strände.

           

 

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