Flagge Namibia

Namibia

Route 10

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 18.07.2010

Windhoek - Rehoboth - Oanob Damm - Kalkrand - Hardap Damm - Mariental - Krukkaros Krater -
Tses - Quivertree Forest - Giant's Playground - Mesosaurus Park -  Keetmanshoop


Grundsätzliches:

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 Die GPS-Daten werden im Format xx° mm,mmm (WGS84) dargestellt.

Code

GPS ( S / E )

Beschreibung

Erläuterungen / Fotos

NB-1001

22° 35,534
17° 04,804

Windhoek
(Süd)

Wir beginnen die Tour im Süden von Windhoek am Abzweig der C26 und folgen der B1 Richtung Rehoboth bzw. R.S.A.
 

NB-1002

22° 39,295
17° 04,728

Abzweig
Heroes Acre

Kurz nach einem Polizeiposten führt ein kleiner Abstecher zu einer weithin sichtbaren Anlage, die dem namibischen Freiheitskampf gewidmet ist. Sie wird vom Militär bewacht und kostet Eintritt (15 N$ pro Person, 10 N$ pro KFZ).
Natürlich ist es sehr zu begrüßen, wenn dem langen Weg der Selbständigwerdung ein Denkmal gesetzt wird, ob es aber so bombastisch sein muss und eher an nordkoreanische Selbstverherrlichung erinnert, mag dahin gestellt sein.

        

Kurz nach dem Abzweig ist nochmals ein kleiner Pass (1900 m) zu überwinden, dann geht es durch eine liebliche Hochebene, eingerahmt durch ein malerisches Gebirgspanorama.

NB-1003

23° 17,161
17° 04,707

Abzweig
Oanob Damm

Der Abzweig zum Oanab Damm führt über eine7,5 km lange Piste. Der Eintritt zu dem Erholungsgebiet kostet 20 N$ / Person.
 

NB-1004

23° 19,328
17° 00,975

Oanob Damm

Der durch den Damm erzeugt Stausee in 1450 m Höhe empfängt einen in tiefem Blau und lädt sofort zum Bade ein. Das ist jedoch nicht ganz einfach, da es wohl keinen offiziellen "Strand" gibt. Im Bereich des Campingplatzes gibt ein eine kleine Steintreppe zu einem wackeligen Steg, alle anderen Wege führen nur zu einzelnen verstreuten Lodges.
Trotzdem lohn ein Besuch wegen des landschaftlichen Erlebnisses.
Man muss nicht wieder bis zum Punkt 1003 zurückfahren, sondern kann nach dem Kassenhäuschen ostwärts abbiegen und erreicht Rehoboth etwas weiter südlich als Punkt 1005.
 

NB-1005

23° 19,085
17° 04,339

Rehoboth

Rehoboth liegt - für namibische Verhältnisse - fast schon in einem "Wald". Bemerkenswert die vielen, quietschbunten Würfelhäuser. Ansonsten gibt es eine Tankstelle, ein paar kleinere Supermärkte, das war's.
Nach Rehoboth treten die Gebirgszüge weitgehend zurück und die schnurgerade Straße durchquert eine meist bis zum Horizont  reichende Ebene zwischen 1200 und 1400 m Höhe. Ab und zu ein paar Schaf- oder Rinderherden. Die Vegetation geht immer mehr zurück und die Fahrt beginnt monoton zu werden.
 

NB-1006

23° 30,017
17° 07,712

Zwischenpunkt
 

Wendekreis des Steinbocks
 

NB-1007

24° 04,106
17° 35,288

Kalkrand

Eine Tankstelle, ein medizinisches Zentrum, ansonsten nichts!
 

NB-1008

24° 29,783
17° 55,632

Abzweig
Hardap Damm

Die ca. 58 km bis zum nächsten Abzweig verlaufen durch weiterhin wenig aufregende Graslandschaft.
Die knapp 7 km lange Teerstraße zum Damm (Eintritt 40 N$ / Person, 10 N$ / KFZ) führt dann wieder durch eine interessantere Landschaft.
 

NB-1009

24° 29,635
17° 51,547

Hardap Damm

Nach dem landschaftlich beeindruckenden Oanob Damm stellt man sich beim Hardap Damm, Namibias größtem Stausee, auf ein noch tolleres Erlebnis ein, doch wird man leider eher enttäuscht.
Die Farbe (und Substanz, soweit man das vom oberen Rand beurteilen kann), erinnert einen eher an die Gewässer einer Kläranlage), als an einen See, den den Mittelpunkt eines Erholungszentrums bildet.
Das ganze Leben spielt sich außerdem ca. 30 m über dem See ab, hier ist ein Restaurant und ein großer Pool.
Etwa 3 km weiter nordwestlich liegen verschiedene Bungalowsiedlungen und zwei Campingbereiche (siehe Campinginfo), die allerdings schon teilweise einen etwas maroden Eindruck machen. Kurios die Frage am Eingang, ob wir denn eine Reservierung hätten - auf beiden Plätzen zusammen waren wir drei Gruppen.

Zurück zum Abzweig und dann weiter nach Süden Richtung Mariental.
Vermutlich dem Hardap-Speichersee sei Dank endlich mal einige Getreidefelder neben der Straße.
 

NB-1010

24° 37,682
17° 57,322

Mariental

1100 m Höhe. Guter Versorgungspunkt.  Mehrere Tankstellen, ein großer SPAR-Markt. Ansonsten keine Sehenswürdigkeiten. Westlich der Hauptstraße Camping River Chalets.
Weiter schnurgerade verläuft die B1 durch eine immer karger werdende Landschaft. Links begleitet uns die Abbruchkante einer Höhenstufe. Ab und zu Schaf- und Rinderherden.
 

NB1011

25° 09,889
17° 49,957

Abzweig Gibeon

Nach dem Ort weicht die Abbruchkante weit zurück, bis sie ganz verschwinden. Einige Zeit später erblick man im Westen die mächtige Silhouette des Brukkaros Krater, der immerhin ca. 40 km abseits der Route liegt.
 

NB-1012

25° 27,854
17° 56,962

Asab /
Abzweig Krater

Kurz vor Asab biegt die nördliche Zufahrt zum Krater ab, die allerdings eine wesentlich längere Pistenfahrt erfordert als die kürzere  (und einfachere) südliche, die von Tses abbiegt.
Die hier beschriebene Möglichkeit führt durch malerisches, völlig einsames Farmland und wäre auch mit einem robusten normalen Fahrzeug zu machen wenn es nicht kurz vor Punkt 1013 eine kritische Flussdurchfahrt geben würde. Also empfiehlt sich ein Geländewagen.
Die Strecke ist für diejenigen gedacht, sie ein bisschen Zeit mehr haben, und vor allem mal abseits der üblichen Pfade reisen möchten.
 

NB-1013

25° 28,531
17° 56,351

Abzweig D1075

Von der B1 biegen wir also zuerst auf die D1077 ab und 2 km später halten wir uns links und folgen damit nun der D1075. Die Piste ist meist brauchbar, nur die Trockentaldurchquerungen sind etwas holperiger.
Kurz vor Punkt 1014 südlich auf einer Anhöhe ein einsames Farmhaus.
Nun beginnt die eigentliche Schwierigkeit der ansonsten einfachen Piste.
Wenn nicht direktes Hochwasser herrscht, bietet der eigentliche Fluss wohl keine Probleme, da der Untergrund aus geradem Felsen besteht. Allerdings gibt es vorher und nachher zwei Sandbänke, die überwunden werden müssen.
 

NB-1014

25° 35,696
17° 43,818

Abzweig
D3903 /
Brukkaros Kr.

Wir biegen nach Süden ab und landen auf der bestens präparierten Piste D3903, die eine flotte Fahrt erlaubt. Nach kurzer Zeit rechts ein paar niedrige langgestreckte Sanddünen.
 

NB-1015

25° 45,030
17° 42,591

Zwischenpunkt

ärmliches Hüttendorf.
 

NB-1016

25° 59,942
17° 46,121

Berseba

Kurz vor Berseba beginnt die Teerstraße, doch keine falschen Hoffnungen, sie hört nach dem Ort wieder auf. Eine gepflegte Kirche  bestimmt das Dorfbild, ansonsten gibt es nur sehr einfache Steinhäuser.
Wir biegen östlich auf die M98 ab.
 

NB-1017

25° 59,619
17° 47,187

Abzweig Krater

1,8 km später geht es wieder nach Norden auf die eigentliche Zufahrt zum Krater, der sich schon mächtig vor einem aufbaut.
Nach ein paar Kilometern das Wächterhaus. Der Eintritt kosten 15 N$ / Person und 10 N$ / KFZ, bei einer Übernachtung erhöht sich der Preis auf 35 N$ /Person.
Wenig später ist die gute Piste zu Ende. Hier gibt es bereits äußerst bescheidene Campingmöglichkeiten.
 

NB-1018

25° 53,120
17° 46,931

Brukkaros
Krater  /
Camping

Wer den Krater näher kennen lernen will (im Übrigen handelt es sich weder um einen Vulkankrater noch um einen Meteoritenkrater, - Näheres im Reiseführer), für den bietet sich die Möglichkeit, noch ein Stück weiter hinauf zu fahren, doch hierzu benötigt man unbedingt ein Allradfahrzeug, und dann macht es immer noch keinen Spaß, weil der Weg so grausam ist.
Oben angekommen gibt es einen weiteren, äußerst spartanischen Campingbereich. Vom obersten Stellplatz aus führt ein ungepflegter, mühsamer Kraxelweg zum Kraterinneren, doch das ist dann eher etwas für Spezialisten.
Zurück zum Punkt 1017, hier ostwärts abbiegen und weiter der ungewöhnlich glatten Piste folgen.

              
 

NB-1019

25° 53,541
18° 06,775

Tses

Wir erreichen die B1, der Ort Tses liegt etwas versetzt jenseits der Straße.
Gut 90 km sind es nun noch bis Keetmannshoop. Die Landschaft bleibt weiter kärglich und bewegt sich in einer Höhenlage um die 1000 m.
 

NB-1020

26° 33,694
18° 08,941

Keetmanshoop
(Nord)

Bevor es in Stadt geht, ein Abstecher zu drei bekannten Sehenswürdigkeiten. Wir biegen nach Osten ab.
 

NB-1021

26° 33,710
18° 09,412

Abzweig

Etwa einen Kilometer später nach links abbiegen.
 

NB-1022

26° 29,165
18° 14,288

Quivertree Park /
Camping

Die erste Sehenswürdigkeit liegt - wie vielfach - auf einem Farmgelände, das heißt, auch Tagesbesucher müssen einen Eintritt zahlen. Der Eingang zum Quivertree Forest liegt etwa 1 km  nordwestlich der Rezeption im Bereich des angeschlossenen Campingplatzes.
Der Begriff "Wald" ist natürlich leicht übertrieben, doch die Ansammlung von einigen Hundert Köcherbäumen ist vor allem für Erstbesucher ein eindrucksvolles Erlebnis. Leider hat man in dem von Felsbrocken übersäten Gelände keine Wege angelegt, so dass man etwas herumkraxeln muss.

           

           
 

NB-1023

26° 27,853
18° 16,180

Giant's Playground

Ebenfall auf gleichem Farmgelände (man muss also vorher auch hierfür Eintritt gezahlt haben) liegt ein sich weit bis in die Ferne erstreckendes Gelände mit den kuriosesten Felsformationen.
 

 

NB-1024

26° 24,367
18° 28,583

Mesosaurus Park

Eine relativ neue Sehenswürdigkeit liegt etwa 20 km weiter ebenfalls auf der C17. Auch sie befindet sich auf Farmland, d. h. man muss zuerst in der Rezeption  vorsprechen. Die weitere Besichtigung ist nur innerhalb von geführten Touren möglich. 200 N$ pro Familie ist zwar ein Haufen Geld, dafür erlebt man eine mit Herzblut und viel Humor durchgeführte Führung des Seniors der Farmerfamilie.
Hinter seinem Pickup herfahrend biegt man in die F621 ein und erreicht nach ca. 3,5 km ein steiniges Feld (26° 24,022 - 18° 30,546), auf dem die Familie durch Zufall verschiedene Versteinerungen des Mesosaurus gefunden hat.
Etwa 700 m weiter endet die Piste (26° 24,264 - 18° 31,192) und man kann einen weiteren Köcherbaum-"Wald" besichtigen. Laut Farmerfamilie gibt es hier etwa 5000 Stück davon, die bis zu 300 Jahre alt werden können.

Zurück zu Punkt 1020 und dann weiter nach Süden.
 

 

NB-1025

26° 34,515
18° 08,824

Abzweig
Keetmanshoop

In den Ort abbiegen
 

NB-1026

26° 34,754
18° 08,056

Keetmanshoop
(Zentrum)

Auch von diesem Ort darf man sich nicht allzu viel versprechen, ein großer Sparmarkt und verschiedene Tankstellen sichern die Versorgung, ansonsten halten sich die Sehenswürdigkeiten sehr in Grenzen: das Bahnhofsgebäude und die Lok davor und das alte Postgebäude, das war's dann aber auch schon fast.

     
 

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