Flagge Malawi

MALAWI

Route 05

© K. Friedl - WWW.OFFROAD-REISEN.COM - Stand: 09.09.2006

Salima - Nkhotakota - Kasungu - Kasungu NP - Viphya Forest - Luwawa - Viphya Mountains - Mzuzu - Chinteche Bay


Grundsätzliches:

Die Route wurde im August 2006 befahren, es handelt sich um eine gute Teerstraße (mit Ausnahme der Pisten im Kasungu NP und dem Abstecher nach Luwawa). Zwischen Kasungu und Mzuzu eingeschränkte Tankmöglichkeiten.

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Die GPS-Daten werden im Format xx° mm,mmm (WGS84) dargestellt.

Code

GPS ( S / E )

Beschreibung

Erläuterungen / Fotos

ML-0501

13° 46,249
34° 26,408

Salima

Wir verlassen den Ort in nordwestlicher Richtung.
 

ML-0502

13° 45,564
34° 23,341

Abzweig

Es geht nach rechts Richtung Nkhotakota.
Die Straße durchquert eine weite Ebene, viele einzelne Bäume, aber ansonsten vornehmlich Brachland, nur im Bereich der vielen kleinen Hüttendörfer bescheidene landwirtschaftliche Nutzung.  In dieser Gegend auch auffällig die vielen Ochsenkarren.
 

ML-0503

13° 22,154
34° 15,722

Benga

Auch wenn der Ort dick in der Landkarte eingezeichnet ist, handelt es sich hierbei auch nur um ein kleines Hüttendorf, etwas abseits der Straße ohne Versorgungsmöglichkeiten. In diesem Landstrich auch wieder viele Eukalyptusbäume.
 

ML-0504

13° 07,629
34° 19,518

Brücke

Man überquert den Chia-River. Er verbindet den Malawi-See mit einer großen Inlandlagune. Ab hier erneut  intensive landwirtschaftliche Nutzung. Schöne Ausblicke auf den nun wieder nahen Malawi-See. Etliche Hinweise auf verschiedene Resorts und Lodges am See (z. T.  mit Camping).
 

ML-0505

12° 55,617
34° 16,994

Nkhotakota

Größerer Ort. An der Kreuzung Tankstelle und bescheidener Supermarkt. Wir biegen nach links ab. Die Straße überquert zunächst einen Höhenrücken, fällt dann aber wiederum in die Ebene hinab.
 

ML-0506

12° 59,245
34° 10,302

Schranke

Einfahrt in das Nkhotakota Game Reserve.
Die anfangs gute Teerstraße weist nach kurzer Zeit dann doch viele Schlaglöcher auf. An einigen Stellen fehlt der Belag ganz, dort sind auch tiefe Quergräben möglich. Die Gegend ist unbewohnt, eine weite Buschlandschaft begleitet die Straße, während sie in vielen Windungen zunehmend an Höhe gewinnt und schließlich eine Höhenlage zwischen 1000 und 1200 m erreicht.
 

ML-0507

13° 07,727
33° 57,470

Schranke

Parkausgang, direkt danach Abzweig nach Lilongwe.
Ab hier führt die nun wieder sehr gute Straße über ein leicht welliges Plateau mit niedrigem Bewuchs auf dem Grasboden.
Spärliche Besiedlung.
 

ML-0508

13° 08,985
33° 50,358

Malomo

Kleiner Ort ohne Versorgung.
Bald taucht in der Ferne ein pyramidenartiger Berg auf, der einem den Weg bis Kasungu zeigt.
 

ML-0509

13° 02,174
33° 28,854

Kasungu

Geschäftiger, größerer Ort. Tankstellen, Banken. Leider bieten die verschiedenen Supermärkte auch hier nur ein sehr überschaubares Warenangebot an. Für die Weiterfahrt zum NP folgen wir für ca. einen Kilometer der Straße nach Lilongwe.
 

ML-0510

13° 03,735
33° 28,964

Abzweig NP

Man verlässt die Hauptstraße Richtung Westen und gelangt so zuerst einmal zu einem Palastgebäude. Nach links führt eine Piste weiter zum Nationalpark, die allerdings recht ausgewaschen ist oder Wellblech aufweist. Unterwegs wieder viele wilde Rodungen.
Bei einer Y-Gabelung (487) die rechts Fahrspur nehmen, auch wenn sie zuerst einmal ziemlich Richtung Norden abdriftet.
 

ML-0511

13° 07,078
33° 14,584

Kasungu
Nationalpark(*)

Parkeingang. Gebühren: Die üblichen 5 USD/P und 2 USD/Fahrzeug, zahlbar auch in USD (wenn abgezählt) oder die entsprechenden 1680 MKW (2 P, 1 KFZ).
Hinweis:
Bevor man sich allerdings aufmacht, die ca. 60 km lange Piste in mittelmäßiger Qualität bis zum Lifupa-Stausee zu befahren, sollte man man sich im Klaren darüber sein, dass man wahrscheinlich nicht die Artenvielfalt und Population an Tieren sehen wird, die man vielleicht erwartet. Das große Problem des Parks dürfte  nach wie vor die Wilderei zu sein, die den Tierbestand augenscheinlich weiter reduziert hat. Einzig um den Stausee herum kann man ein paar Elefanten, einige Pukus und Hippos und verschiedene Vogelarten sehen, bei mehrstündigen Pirschfahrten abseits dieser Wasserquelle dagegen konnten wir die entdeckten Tiere an zwei Händen abzählen. Es bleibt die Frage, ob man auf den verschiedenen angebotenen geführten Touren wirklich mehr sieht.  Der Tourismus ist scheint dementsprechend bereits jetzt schon drastisch zurückgegangen sein, wir waren nach zwei Tagen Pause wieder die ersten (und einzigen) Besucher.
Eine Übersicht über das Wegenetz verschaffen wieder die lobenswert genauen Detailkarten des RF. Wegen mangelnder Nutzung beginnen  manche Drives allerdings schon wieder zuzuwachsen (so z.B. der Lisanthu-Rundweg, bei dem das spannendste die Frage ist, wo im 2 m hohen Gras der Weg verläuft und wie viele Tsetsefliegen inzwischen wieder im Auto sind).
Trotzdem sollte man den Park nicht links liegen lassen. Allein die wun-derschöne einsame Übernachtung auf dem Campingplatz direkt am Stausee(**) und die ausgesprochen freundliche Betreuung verdienen einen Besuch. Allerdings wissen die Betreiber wohl auch, dass bei einer weiter fortschreitenden Entwicklung man den Park in ein paar Jahren zumachen kann.
 

ML-0512

13° 04,986
33° 08,312

Lifupa-Lodge

Siehe Campinginformationen.

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ML-0513

13° 02,174
33° 28,854

Kasungu

Man verlässt die Stadt nach Norden. Am Stadtrand eine Motel, das nach außen hin durchaus akzeptabel wirkt.
Hinweis: Nächste Tankstelle in Mzuzu!
Ca. 6 km später Polizeiposten.
Die Straße führt weiter übe ein bis zum Horizont reichendes Plateau, aus dem einzelne kegelförmige Hügel herausragen. Vornehmlich Grasland-schaft mit Büschen oder niedrigen Bäumen durchsetzt. Besiedlung geringer als anderswo.
 

ML-0514

12° 34,268
33° 30,632

Kaluluma

Kleiner Ort ohne Versorgungsmöglichkeiten. Die Straße gewinnt langsam an Höhe, dann tauchen die ersten Bergketten auf und sie sucht sich einen Lücke zwischen zwei Hügeln. Dieser Abschnitt ist dicht bewaldet und es können plötzlich Pavianherden über den Weg sausen.
Weiter geht es in munterem Auf und Ab durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft.
 

ML-0515

12° 21,425
33° 33,021

Jenda

Grenzort zu Zambia (kein Übergang), Polizeiposten, keine Versorgungsmöglichkeiten.
Der im RF erwähnte große Markt findet zumindest am Samstag nicht statt.
Spätestens hier hat man den Rand der Viphya-Berge erreicht. Allerdings darf man sich in der südlichen Hälfte noch nicht allzu viel versprechen. Zunächst fährt man über ein ca. 1500 m hohes, flachwelliges Plateau, aus dem nur einzelne Kuppen herausragen. Auch vom gleichnamigen Forest ist noch wenig zu sehen, es bestimmen mittelhohe, nicht sehr dichte stehende Laubbäume das Bild.
 

ML-0516

12° 04,444
33° 40,014

Abzweig
Luwawa Lodge(*)

Hier besteht die Möglichkeit, in der ca. 12 km abseits der Straße (mittelmäßige Piste) liegenden Luwawa-Lodge zu besichtigen.
In deren Umgebung beginnt dann wirklich dichter Nadelwald und man wähnt sich eher in einem deutschen Mittelgebirge als in Afrika. Allerdings bestimmen auch hier wieder (leider) große, eher unfachmännisch gerodete Flächen das Bild und man fragt sich, ob die die gleichzeitige Aufforstung eine Chance hat, mit zu halten.
Die Lodge liegt ausgesprochen malerisch oberhalb eines Waldsees (siehe Campinginformationen).
Eingangsschranke : 12° 06,696 - 33° 41,684
Luwawa Forest Lodge: 12° 07,180 - 33° 43,250

 

ML-0517

12° 01,367
33° 38,194

Abzweig

Hinweis auf das Mame-Hotel (mit Campingmöglichkeit) in Mzimba.
Weiter geht es auf eine kurvigen Höhenstraße, die weite Ausblicke in die Umgebung erlaubt, in der sich die sanften Hügel langsam zu eindrucksvollen Bergen entwickeln. Der Wald besteht allerdings wieder vorwiegend aus mittelhohen Laubbäumen.
 

ML-0518

11° 54,969
33^45,431

Zwischenpunkt

Hinweis auf das Raitly Guest House (mit Campingmöglichkeit).
Die Straße verliert im weiteren Verlauf an Höhe.
 

ML-0519

11° 52,903
33° 47,717

Kasito Lodge

Übernachtungsmöglichkeit in 1160 m Höhe
Die Route  durchquert nun wieder dichte Nadelwälder und gewinnt kontinuierlich an Höhe, bis etwa 1700 m erreicht sind.
 

ML-0520

11° 50,631
33° 48,132

Chikangawa

Kleiner Ort, Hinweis auf Tankmöglichkeit, ansonsten ohne Versorgung.
 

ML-0521

11° 49,143
33° 49,185

Abzweig

Hier müsste laut Karte eine Piste abbiegen, die als Direktverbindung nach Chinteche führt. Ein Abzweig ist zwar vorhanden, aber Straßennummer und Zielort stimmen auf dem Hinweisschild nicht mit der Karte überein, so dass nicht gewährleistet ist, ob der Weg in dieser Form überhaupt existiert. Also folgen wir weiter der Hauptstraße. Noch ein Rätsel tut sich auf: Der Ort Chikangawa ist in der Karte auf dieser Piste eingezeichnet, was aber nicht stimmen kann.
Wir erreichen die nördliche Hälfte des Viphya-Massivs(***) nun wird die Landschaft wirklich spektakulär: Verschiedene, gewaltige Granitfelsen türmen sich auf, die einen für kurze Momente fast an Kanada erinnern. Langsam senkt sich die Straße wieder, führt aber weiterhin durch eine sehr eindrucksvolle Gebirgslandschaft.
 

ML-0522

11° 29,778
33° 58,033

Mzuzu-Süd

Polizeiposten am Ortseingang.
Direkt daneben Hinweis auf das Lusangazi-Motel (mit Camping).
 

ML-0523

11° 27,727
34° 01,200

(Uhrturm-KV, 501)

Mzuzu-Zentrum
 

Die Kleinstadt in 1300 m Höhe macht einen angenehmen Eindruck.
Im Zentrum Tankstellen, verschiedene Banken, und zwei Supermärkte, von den Peoples den besten Eindruck macht (u. M. nach hier das beste Angebot Malawis außerhalb von Lilongwe und Blantyre!), es gibt sogar eine ansprechende Frischfleischabteilung. Auch sonntags geöffnet!
Wenn man den Weg geradeaus weiterfährt gelangt man nach Nkhata Bay. Für alle anderen Richtungen muss man bereits ein Stück vor dem Uhrturm-KV abbiegen (keine Ausschilderungen).

Wir verlassen also den Ort geradeaus. Kurz darauf windet sich das schmale Teersträßchen durch eine malerische Landschaft das Escarpment hinunter. Die vielen Straßenhändler bieten Strohmatten und Süßkartoffeln an.
Unten angekommen ist intensive landwirtschaftliche Nutzung (hauptsächlich Bananen) sichtbar.
 

ML-0524

11° 36,620
34° 16,100

503/502

Kreuzung

Polizeiposten. Geradeaus nach Nhkata Bay, wir biegen rechts ab.
Im Kreuzungsbereich zahlreiche Souvenirstände.
Wenig später führt der Weg wie durch eine gepflegte Parkanlage, links und rechts ein dichter Wald. An den Bäumen sind kleine Auffanggefäße zu sehen, in denen Naturkautschuk gesammelt wird. Ständig laufen Jugendliche vor das Auto, um ihre selbst gebastelten Gummibälle u verkaufen.
 

ML-0525

11° 49,887
34° 10,136

Chinteche

Nach ca. 40 km ist Chinteche erreicht. Der Ort selbst ist echt hässlich mit zahlreichen Ruinen im Zentrum.
Die touristischen Anlagen liegen vorwiegend eine km  südlich der Ortes.
 

ML-0526

11° 52,671
34° 09,115

(Abzweig, 504

Chinteche Inn

Siehe Campinginformationen.
 

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